Norwegen

Norwegen Bereisen

Bergbau

Die wichtigsten mineralischen Bodenschätze Norwegens sind Erdöl und Erdgas, die in großen Mengen in den Sedimenten der Nordseeregion lagern und dort abgebaut werden. Weiters verfügt Norwegen über geringe Vorkommen an den mineralischen Rohstoffen Eisen-, Kupfer-, Zink- und Titanerz, an Eisenpyriten und Bleikonzentraten. Bei Sydvaranger in der Nähe der Grenze zu Russland befinden sich die größten Eisenerzlagerstätten. Auf die Scalbard-Inselgruppe (Spitzbergen) ist der Kohlebergbau beschränkt. Das Land ist die größte Berbaunation in Westeuropa, bis in den siebziger Jahren war es allerdings ein sehr unbedeutender Wirtschaftszweig. Die Erdölförderung, begann versuchsweise im Jahre 1971 und wurde seit 1975 kontinuierlich gesteigert. Heute ist sie ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. Von Norwegen aus gibt es Erdgasleitungen nach Schottland und Deutschland. Der Bau einer Rohöl-Pipeline nach Teesside in England wurde im Jahr 1974 beendet.